L.A.-Abschlussbericht von Johanna Pramstaller

!cid_part1_00030203_03020902@gutwaerts        Spät, aber doch noch mein Abschlußericht über Los Angeles! Es waren für mich 12 wunderschöne, harte, lange, intensive Tage! Zwischendurch war auch schon Mal die Kraft und die Motivation nicht mehr da. Aber durch einige Gaudi und Spaß kam sie schnell wieder. Und es sich gelohnt, denn jeder Tag war etwas besonderes!
Am ersten Tag kamen ich und Sabine Hammerschmied nach über 30 Stunden endlich in Los Angeles gut, aber hundemüde an! Die erste Nacht wurde in einem tollen Hotel übernachtet. Wir kammüen als letzte im Hotel an und wurden von der ganzen IGM-Gruppe herzlich empfangen, was die große Müdigkeit wieder etwas verbesserte. Nach dem netten Empfang und den herzlichen Begrüßungen von der ganzen Gruppe gab es noch was zu essen und dann war ich heilfroh ins Land der Träume abzufliegen. Good Night and sleep well!!
Dann war der erste Morgen da und nach einem Amerikanischen Frühstück (na ja nichts für mich) trafen wir alle und wir fuhren gemeinsam zur Universität, wo wir einquartiert wurden. Das wurde auf eine harte Prope gestellt, da wir es nicht gleich fanden. Schließlich haben wir unsere Zimmer erreicht. Nach einem Mittagessen ging es dann gleich direkt zur Generalprobe für die Eröffnungsfeier und danach wurden wir zu einem Dinner eingeladen, wo früher die Special-Olympics-Gründerin Eunice Kennedy Shriver gewohnt hat. Das war cool und ich habe dort zahlreiche Promis, Sportler, Politiker und sehr viele Leute von Special Olympics kennengelernt. Auch die komplette Familie Shriver lernte ich kennen. Es war ein absoluter cooler Abend und auch ein intensiver Tag!!

Der 2 Tag brach schon nach wenigen Stunden Schlaf an. Wir wurden zu einem Gesprächstermin !cid_part2_09050002_07050800@gutwaertseingeladen, wo aus aller Welt die Sportdrektoren im Einsatz waren. Es ging um den Strategiepan, an dem in den letzten fünf Jahren gearbeitet wurde. Was mich an diesem Vormmitag wirklich bewegt hat war, dass die amerikanische Special Olympics Teilnehmerin Loretta Claiborne schon seit 40 Jahren dabei ist. Als sie zu Special Olympics kam, war sie zu 60 Prozent sehbehindert und durch ihre ständige Bewegung konnte sie wieder besser und besser sehen. Es ist für mich unglaublich die Geschichte von ihr! Am Abend war der erste große Höhepunkt: Wir durften mit Timothy, unserem Boss, und der First Lady Michele Obama auf die Bühne und die Spiele eröffnen. Was ich aber schade fand war, dass wir nicht wirklich viel gesehen haben. Ich und meine Freundin aus den Niederlande wollten unbedingt das olympische Feuer sehen. Da schlichen wir uns über die Abspperrung und konnten es von ganz nah sehen.

Am dritten Morgen wurden mein Kollege Jason und sein Mentor und wir aus Österreich zu einem Corporate Breakfast eingeladen!cid_part3_05040008_00040706@gutwaerts, wo ich meine erste englische Rede halten musste. Danach kam mein Partner Jason aus Nebraska USA dran. Wir unterstützten uns gegenseitig und das ist auch gut so. Nach dem Corporate Breakfast wurden wir zum Lunch mit Muhtar Kent,dem CEO von Coca Cola eingeladen. Dort lernte ich einen sympathischen Mitarbeiter kennen, der fünf Jahre lang in der Coca Cola Firma in Österreich gearbeitet hatte. Er sprach super Deutsch und da verging die Zeit im Nu. Jetzt war es Nachmittag und ich musste mich auf meine erste riesenroße Rede vorbereiten. Ich hatte die große Ehre bei der Founders Reception Gala Abend eine Rede zu halten über Eunice Kennedy Shriver und das vor über 6000 Zuschauern, Promis, Sportlern, Coca Cola Mitarbeiter und Leute aus der ganzen Welt. Ich war sehr nervös und aufgeregt. Mein Herz pumpte, aber mit dem ersten Absatz von der Rede hab ich es geschafft die Zuschauer zu überzeugen. Sie jubelten ständig und gaben mir Applaus, die Rede war der Hit. Ich war der Star des Abend. Sogar der Chef von der Firma Coca Cola und Thimoty Shriver waren begeistert, die schwärmten immer noch auf der Bühne von mir. Ich habe es fehlerfrei in Englisch geredet und ich war so glücklich und !cid_part8_06060402_00050608@gutwaertserleichtert. Die ganze IGM Gruppe war stolz und ich auch.

Der vierte Tag war ein anstrengender Tag für mich. Zuerst kamen aus California Leute, die uns das Healthy Athlets Programm erklärten und um was es ging. Danach gingen wir zum Golf Club wo die Golf-Wettbewerbe waren. Dort durfte ich mit den kleinen Young Athlets ein 15 Minütiges Golf Puting Training machen. Die Kids hatten echt großen Spaß, sie hatten fun und ich durfte jedem eine Medaille übergeben. Die kleinen Kids nahmen mich als Star und ein kleines Mädchen sagte: „Papa see, I have a new friend.“ Das Kind war gerade 3 Jahre alt. Es war für mich in dem Moment echt toll. Dann ging es zu einem Unified-Wettbewerb. Ich spielte mit Loretta Cleborne ein 6-Loch-Turnier und wir lernten uns langsam kennen. Leider musste ich bald gehen. Der nächste Auftritt war wieder da, ich wurde zur Kick-off-Party für die Welt Winter Spiele eingeladen und ich musste wieder in Englisch reden. Es war wieder ein voller Erfolg und ich sah ein Teil der Österreichischen Delegation. Ich freute mich riesig freute sie zu sehen. Es war ein toller aufregender Abend und die Ehrengäste waren !cid_part4_05000808_02090704@gutwaertsArnold Schwarzenegger und Markus Rogan. Wäre es nach mir gegangen wäre ich bis zum Schluss geblieben.

Am Tag fünf mussten wir uns beim Healthy Athlets Gruppen, die uns ein kurzes Interview gaben und uns gewisse Fragen beantworten mussten. Wir mussten vier Gruppen und Länder suchen und es ging sehr schnell. Danach hatten wir endlich unseren ersten freien Nachmittag und jetzt war eine Fahrt nach Hollywood geplant. Endlich oben angekommen wurde die Hall of Fame an geschaut und dann die Stadt besichtigt. Gleich war Shopping angesagt! Danach machten wir eine Fahrt zu Santa Monica und liefen den Strand entlang. Und sihe da, Jippieh, eine Achterbahn! Das ließen sich die zwei Jungen Mädels Johanna aus Österreich und Lisa aus den Niederlande natürlich nicht entgehen. Danch hatten wir Hunger und da uns das amerikanische Essen schon aus den Ohren stand, gingen wir sogar thailändisch essen. Wau war das gut. Danach ging´s wieder nach Hause.

Am sechsten Tag wurden wir von der America Bank zu einem Tag eingeladen. Unser Partner war Francis Cheun und wir fuhren mit ihm zum Long Beach und sahen uns die Sportart Swimming of the Water an. Tolle Leistung von den Athleten: 500 Meter schwimmen, dann zum Schluss noch 50 Meter rennen. Es war heiß aber interessant zum Zuschauen. Danach ging es zum Big in out Burger Laden, wo es den allerbesten Burger gab, den ich je gegessen habe. Danach zeigte Francis uns ein Shopping Zentrum, wo wir noch einkaufen gingen. Jetzt war der Tag leider schon fast wieder am Ende und wir mussten zum nächsten Termin . Es ging um das Programm wegen den Strategieplan für die nächsten fünf Jahre. Sehr gut gemacht und interessant. Wir hatten ein Gespräch mit Ben aus Australien. Ben wollte wissen wie wir es in Los Angeles fanden und dort waren wir wie!cid_part6_07010101_00060300@gutwaertsder sehr erfolgreich und intensiv in der Arbeit drinnen.

Der siebte Tag war dann endlich wieder ein halbwegs freier Tag, wo wir den Gesundheitscheck durchmachten. Ich ließ meine Augen kontrollieren, informierte mich über Essen und Gewicht und zum Schluss ließ ich mir meine Füße untersuchen. Man braucht extrem viel Geduld und viel Zeit. Es waren alle so voll mit vielen Athleten aus der ganzen Welt. Ich finde das Programm sehr gut, weil Athleten aus anderen Ländern nicht mal zu einem Arzt gehen können und da hatten sie die Chance heraus zu finden was ihnen fehlt. Hatten sie zum Beispiel etwas am Auge, an den Ohren oder Zähnen, dann konnten sie es gratis machen lassen!cid_part5_04000405_09060102@gutwaerts. Es waren teilweise echt arme Länder dabei, die zuhause wirklich keine Möglichkeit haben sich untersuchen zu lassen. Am späten Nachmittag war es wieder so weit, wir hatten den nächsten Termin.

Am achten Tag ging es nochmals rund. Nach vielen Reden und Terminen war ich einfach fertig, langsam ging mir auch die Kraft meines Gehirns aus. Am Abend gingen wir zur einer Tanzshow. Dort starten sogar meine zwei Vorarlberger IKADES-Kollegen Andreas Burtscher und Nicole Raid. Ich war stolz sie zu sehen und sie tanzten echt toll. Wir feuerten alle an und als Bronze und Silber an das Team Österreich im Duell Unified Dancing ging war ich so stolz und glücklich!

Am Samstag war es dann endlich soweit. Ich wollte unbedingt für das Österreichische Team da sein, ich wollte mein Team unterstützen und mit ihnen mitfeiern. Ich hatte die Chance endlich dabei zu sein, denn durch meinen Kollegen Alexander Hehle habe ich über Whats App erfahren dass sie im Finale spielen. Ich wollte das nicht verpassen. Der Tag war echt genial: Ich schaute den Tennis-Spielern zu, Volleyball und natürlich auch das Fussball Match schaute ich an. Dort wurde mir klar. dass ich in diesem Moment nur für die Sportler da war. Ich feuerte sie an und ich unterstützte sie. Ich genoss die Zeit sehr und es war für mich ein toller Vormittag mit unserem Sportdirektor Heinrich Olsen und Hans Schneider zu den Sport Stätten zu gehen. Am Nachmittag musste ich leider das Österreichische Team wieder verlassen, es stand der nächste Termin an. Mit einer Limousine fuhren wir zum Colosseum, dort fand die Generalprobe für die Abschlussfeier statt. Nach einigen Proben haben wir es endlich geschafft. Da dieses mal meine Rede nicht so einfach war, bekam ich einen Englisch-Unterricht durch meinen Partner Jason aus Nebraska. Er lernte mit mir die schwierigen Wörter. Und wir haben es geschafft. Müde und kraft gingen wir nach dem Kofferpacken endlich ins Bett.

Der Sonntag war da und es war der Tag, an dem die Abschlussfeier schon leider immer näher rückte. Durch g!cid_part7_00010007_05000606@gutwaertsanz kurzes Shopping gingen wir wieder zum Meriott Hotel, wo wir mit dem President Hermann Kröll zur Abschlussprobe in das Colosseum gingen. Es ging alles super, ich war noch ziemlich ruhig. Danach gingen wir in den VIP-Bereich und warteten bis die anderen IGM kamen. Meine Mentorin war auch schon sehr geschafft und legte sich den ganzen Nachmittag nieder. Ich lernte während dessen Polizisten kennen und machte mit denen ein Schwätzchen. So verging die Zeit wie im Nu. Die Abschlussfeier rückte aber immer näher und ich wurde immer nervöser. Es war einer der aller größten Auftritte ich durfte mit meinem Österreichischen Team, mit dem präsidenten Hermann Kröll und dem Bürgermeister und Sportreferenten aus der Steiermark die Olympische Flagge übernehmen. Als ich dann meine Abschlussrede halten musste vor über 90.000 Zuschauern und Athleten raste mein Herz und ich war so nervös wie noch nie. Aber ich meisterte alles wieder fehlerfrei. Als ich fertig war und wir hinter der Bühne waren viel ein Stein aus dem Herzen. Ich wusste in dem Moment nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Ich war stolz auf mich und auf alle anderen Athleten, Trainer und Unified Partner und auch auf die vielen freiwilligen Helfer. Es war der Stress, der sich langsam löste. Nach großem Jubel und vielen Umarmungen und netten Worte war ich erleichtert. Wir alle Global Messenger waren unten von der Bühne und wir tanzten mit den Bällen. Obwohl ich eigentlich nicht dabei sein durfte hab ich mir den Spaß nicht nehmen lassen und bin durch die Abspperrung geschlichen. Das war die Gelegenheit zu meiner ganzen Österreichischen Delegation zu schleichen und mich sehen zu lassen. Jaja, Johanna hatte den Spaß, aber der Chefin gefiel das leider gar nicht. In dem Moment war mir das aber egal. Dann bekam ich sogar eine Goldmedaille überreicht für das Young Athlets Program und auch für meine Reden in dieser ganzen Woche wurde ich ausgezeichnet.

Los Angeles war für mich eine sehr schöne und tolle Erfahrung. Die 12 Tage vergingen wie im Flug. Durch ständiges Kontakt mit den Trainern wusste ich immer was für Medaillen und Plätze von unseren Leuten gemacht wurden und ich war auf jeden sehr stolz. Mir tut es etwas leid, dass ich nur am Samstag Zeit gehabt habe!cid_part9_07040305_05070901@gutwaerts für euch da zu sein. Ich war ständig im Einsatz und unterwegs, aber ich haben mich über jeden von euch gefreut. Ich wäre lieber mal am Abend bei euch Athleten gewesen um zu fragen wie es euch geht, wie es am Wettkampf war oder einfach für euch da zu sein, aber es war halt ein sehr intensives Programm für mich! Aber blicken wir gemeinsam in die Zukunft und wenn wir alle an einem Strang ziehen können unsere Wünsche und Anregungen akzeptiert werden. Wir sind ein Team und wir halten zusammen!

An der Stelle: An alle Sportler und Trainer und Unified-Partner und die ganze Delegation herzlichen Glückwunsch zu den tollen Leistungen. Ihr habt es toll gemacht! Aus Vorarlberger Sicht konnten wir 19 Medaillen mit in unser Ländle bringen. Großartig! Und zuhause wurden wir sehr herzlich am Garnmarkt empfangen. So viele Besucher feierten die Sportler und dass sie gesund und erfolgreich wieder nach Hause. Das war toll – Danke an alle, die gekommen sind. Ihr seid super!


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